Du hast ein interessantes Projekt? Lass uns sprechen.
Bereit für einen durchdachten Website-Relaunch?

Schick’ uns eine unverbindliche Projektanfrage und wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei dir.

Lass uns über deine aktuelle Website, deine Ziele und den passenden Weg zu Webflow sprechen.

Flo Steinle im Vordergrund, im Hintergrund der Webflow Entwickler Tobias und Assistentin JuliaFlo Steinle – Ansprechpartner für deinen Website-Relaunch

Erst verstehen, was heute funktioniert

Bevor du Inhalte löschst oder URLs veränderst, prüfe ihren Beitrag zu Sichtbarkeit und Anfragen. Eine optisch veraltete Seite kann geschäftlich wertvoll sein. Dokumentiere deshalb für jede wichtige URL, was erhalten bleibt, was sich verbessert und wohin sie bei einer Änderung weiterleitet.

This is some text inside of a div block.
This is some text inside of a div block.
This is some text inside of a div block.
Blog

Website-Relaunch mit Webflow: So bleiben Rankings erhalten und aus Besuchern werden Anfragen

Webflow
Tipps
24.10.2026

Website-Relaunch mit Webflow: So bleiben Rankings erhalten und aus Besuchern werden Anfragen

Website-Relaunch mit Webflow: So bleiben Rankings erhalten und aus Besuchern werden Anfragen

Die neue Website soll besser aussehen, einfacher zu pflegen sein und mehr passende Anfragen bringen. Gleichzeitig möchtest du die Sichtbarkeit deiner bisherigen Inhalte erhalten. Damit beides gelingt, braucht ein Website-Relaunch mehr als ein neues Design. In diesem Leitfaden erfährst du, wie du den Wechsel zu Webflow strategisch planst, SEO-Risiken reduzierst und die Website an den Entscheidungen deiner Kunden ausrichtest.

Wann lohnt sich ein Website-Relaunch?

Ein neues Design allein ist noch kein guter Grund, eine funktionierende Website komplett umzubauen. Ein Relaunch wird dann interessant, wenn dein Angebot gewachsen ist, die Website die falschen Anfragen bringt oder dein Team für jede neue Landingpage Unterstützung benötigt. Auch unübersichtliche Inhalte, eine schwache mobile Nutzung und technische Altlasten können einen Neustart sinnvoll machen.

Prüfe zuerst, wo das Problem liegt: Kommen zu wenige relevante Besucher? Verstehen sie dein Angebot nicht? Oder scheitert der Kontakt an einem langen Formular? Wenn nur einzelne Seiten schwächeln, reichen möglicherweise gezielte Verbesserungen. Ein Relaunch lohnt sich besonders, wenn Struktur, Inhalte, Design und technische Pflege gemeinsam an ihre Grenzen stoßen.

1. Ziele und Ausgangslage festhalten

Bevor die ersten Layouts entstehen, braucht das Projekt klare Ziele. „Moderner aussehen“ lässt sich schwer bewerten. „Mehr qualifizierte Demo-Anfragen aus unseren wichtigsten Leistungsseiten“ gibt dagegen eine Richtung für Inhalte, Design und Messung vor.

Dokumentiere die Ausgangslage: organische Einstiegsseiten, relevante Suchanfragen, bestehende Kontaktabschlüsse und die Qualität der eingehenden Anfragen. Betrachte einen ausreichend langen Zeitraum und berücksichtige saisonale Effekte. So vergleichst du nach dem Launch nicht versehentlich eine starke Verkaufsphase mit einem ruhigen Monat.

  • Welche Zielgruppen soll die Website erreichen?
  • Welche Leistungen sind wirtschaftlich besonders relevant?
  • Welche Fragen müssen Besucher vor einer Anfrage klären?
  • Welche Inhalte und Funktionen muss dein Team selbst pflegen können?
  • Wer entscheidet über Inhalte, Design und die Freigabe zum Launch?

2. Erfolgreiche Inhalte und URLs erkennen

Eine bestehende Website enthält oft mehr Wert, als ihr Design vermuten lässt. Eine unscheinbare Leistungsseite kann regelmäßig passende Anfragen bringen. Ein älterer Ratgeber kann über Jahre relevante Links gesammelt haben. Solche Seiten sollten nicht im Zuge einer gestalterischen Bereinigung verschwinden.

Erstelle eine Liste der vorhandenen URLs und ergänze verfügbare Daten zu Suchtraffic, Verlinkungen und Conversions. Entscheide für jede relevante Seite: übernehmen, überarbeiten, mit einer anderen Seite zusammenführen oder entfernen. Behalte erfolgreiche URLs möglichst bei, wenn Inhalt und Zweck der Seite gleich bleiben.

Ein Beispiel: Eine Seite zu einer konkreten Recruiting-Software sollte nach dem Relaunch weiterhin die Fragen dieser Zielgruppe beantworten. Eine Weiterleitung auf eine allgemeine Software-Übersicht kann technisch funktionieren, bietet aber möglicherweise keinen passenden Ersatz.

{{callout}}

3. Die Website um echte Kaufentscheidungen strukturieren

Eine gute Navigation bildet ab, wonach Kunden suchen. Interne Abteilungen oder kreative Seitennamen helfen dabei selten. Wer deine Website besucht, möchte schnell verstehen: Ist das Angebot für mich geeignet? Welches Problem löst es? Warum sollte ich diesem Anbieter vertrauen? Was passiert nach meiner Anfrage?

Baue zentrale Leistungsseiten so auf, dass sie diese Fragen nachvollziehbar beantworten. Ein präziser Einstieg erklärt Angebot und Zielgruppe. Danach folgen Nutzen, Leistungsumfang, relevante Referenzen und der Ablauf der Zusammenarbeit. Häufige Einwände gehören direkt auf die Seite, statt erst im Vertriebsgespräch beantwortet zu werden.

Referenzen sind besonders hilfreich, wenn sie zur Entscheidung passen. Ein SaaS-Unternehmen wird eher auf ein vergleichbares Software-Projekt reagieren als auf eine beliebige Sammlung schöner Screenshots. Verwende belegbare Ergebnisse und erläutere den Zusammenhang. Prozentwerte ohne Ausgangslage oder Messzeitraum überzeugen nur begrenzt.

4. Webflow als Arbeitsgrundlage planen

Bei einem Relaunch mit Webflow geht es auch darum, wie dein Team nach dem Launch arbeitet. Lege deshalb früh fest, welche Inhalte als CMS-Sammlungen gepflegt werden: beispielsweise Blogbeiträge, Projekte, Teammitglieder und häufige Fragen. Definiere Felder so, dass Redaktion und Design zusammenpassen.

Wiederverwendbare Komponenten helfen bei konsistenten Leistungsseiten und Landingpages. Gleichzeitig braucht es klare Grenzen: Welche Bereiche dürfen Redakteure anpassen? Wer prüft neue Inhalte? Welche Änderungen benötigen Design oder Entwicklung? Die passenden Rollen und Abläufe hängen von eurem Setup und dem gewählten Webflow-Angebot ab.

Prüfe außerdem Integrationen vor der Umsetzung. Formulare, CRM, Terminbuchung, Mehrsprachigkeit und vorhandener individueller Code beeinflussen den Aufwand. Ein CMS-Wechsel übernimmt solche Verbindungen nicht automatisch. Teste kritische Abläufe früh mit einem realistischen Beispiel.

Mehr zur Planung findest du in unserem Beitrag zum Prozess der Website-Erstellung.

5. Die SEO-Migration vor dem Launch vorbereiten

Wenn URLs wechseln, braucht jede relevante alte Adresse ein passendes Ziel. Eine Redirect-Liste gehört deshalb in die Planung und nicht auf die Aufgabenliste für die Tage nach dem Launch. Teste die Weiterleitungen nach der Veröffentlichung auf der tatsächlichen Domain.

  • Geänderte URLs über dauerhafte 301-Weiterleitungen auf passende Nachfolgeseiten führen.
  • Interne Links direkt auf die neuen Zielseiten setzen und Weiterleitungsketten vermeiden.
  • Seitentitel, Meta-Beschreibungen und wichtige Inhalte bewusst übernehmen oder verbessern.
  • Canonical-Angaben, Indexierbarkeit und Sitemap für die Produktionsdomain prüfen.
  • Testumgebungen von der Indexierung ausschließen und versehentliche Sperren auf der Live-Website vermeiden.
  • Bei mehreren Sprachen auch Sprachversionen, Verweise und lokalisierte URLs kontrollieren.

Leite entfernte Seiten nicht pauschal auf die Startseite um. Gibt es keinen sinnvollen Ersatz, kann eine echte Fehlerantwort angemessener sein. Bei komplexen Domain- oder URL-Wechseln orientiere dich an Googles Leitfaden zu Website-Umzügen. Die Einrichtung von Weiterleitungen beschreibt die Webflow-Dokumentation.

Auch eine sorgfältig vorbereitete Migration garantiert keine unveränderten Rankings. Schwankungen sind möglich, während Suchmaschinen die neue Struktur verarbeiten. Eine klare Zuordnung der Inhalte und laufende Kontrolle reduzieren vermeidbare Risiken.

6. KI-Sichtbarkeit sinnvoll berücksichtigen

Ein Relaunch ist eine gute Gelegenheit, Inhalte präziser und nachvollziehbarer zu machen. Beschreibe dein Angebot konkret, beantworte echte Kundenfragen und belege Aussagen mit passenden Quellen oder dokumentierten Projekten. Autorenangaben und ein tatsächliches Aktualisierungsdatum helfen Besuchern, den Inhalt einzuordnen.

Für Googles generative Suchfunktionen bleiben hilfreiche Inhalte, interne Verlinkung und technische Zugänglichkeit eine wichtige Grundlage. Eine Garantie auf Erwähnungen ergibt sich daraus nicht. Strukturierte Daten sollten zum sichtbaren Inhalt passen. Der aktuelle Google-Leitfaden zur generativen Suche empfiehlt, eigenständige und nützliche Inhalte in den Mittelpunkt zu stellen.

7. Anfragen vor dem Launch vollständig testen

Eine neue Website kann auf dem großen Bildschirm hervorragend aussehen und auf dem Smartphone trotzdem unnötige Hürden schaffen. Prüfe Navigation, Textgrößen, Kontraste, Tastaturbedienung und die wichtigsten Kontaktwege auf verschiedenen Geräten.

Teste Formulare bis zum Ende: Pflichtfelder, Fehlermeldungen, Bestätigungen und den Eingang im richtigen Postfach oder CRM. Kontrolliere auch, ob Kampagnenparameter und relevante Herkunftsinformationen erhalten bleiben, soweit sie im jeweiligen Setup verarbeitet werden sollen. Ein Klick auf „Absenden“ allein ist noch kein Nachweis für einen funktionierenden Vertriebsprozess.

Bei Performance-Tests zählen echte Seiten mit realistischen Bildern, Schriften und eingebundenen Diensten. Ein gutes CMS ersetzt keine sorgfältige Umsetzung. Besonders große Medien, Animationen und Drittanbieter-Skripte können die Nutzung verlangsamen.

8. Den Launch als Beginn der Optimierung behandeln

Lege einen Verantwortlichen, einen klaren Veröffentlichungszeitpunkt und einen Plan für kritische Fehler fest. Sichere die bisherigen Einstellungen und dokumentiere, wie sich bei Problemen mit Domain, Formularen oder Integrationen reagieren lässt. Informiere alle Beteiligten darüber, wer nach dem Launch erreichbar ist.

Kontrolliere direkt nach dem Livegang die wichtigsten Einstiegsseiten, Weiterleitungen und Kontaktwege. Beobachte anschließend Indexierung, Fehlermeldungen und Suchzugriffe. Vergleiche in den folgenden Wochen auch die Qualität der Anfragen: Passt die Zielgruppe? Verstehen Interessenten die Leistung besser? Welche Fragen bleiben im Erstgespräch offen?

Entscheide auf Basis dieser Beobachtungen über weitere Anpassungen. Eine höhere Conversion-Rate bei deutlich weniger passenden Besuchern ist noch kein Geschäftserfolg. Umgekehrt kann eine kleinere Anzahl gut qualifizierter Anfragen wertvoller sein als mehr unpassende Kontakte.

Deine Checkliste für einen kontrollierten Relaunch

  • Ziele, Zielgruppen und Ausgangswerte dokumentiert.
  • Bestehende URLs und erfolgreiche Inhalte bewertet.
  • Neue Seitenstruktur und Inhalte vor dem Design abgestimmt.
  • CMS-Felder, Komponenten und Zuständigkeiten definiert.
  • Weiterleitungen, Metadaten und Indexierung geprüft.
  • Formulare, Integrationen und mobile Nutzung vollständig getestet.
  • Launch-Verantwortung und Reaktion auf Fehler geklärt.
  • Messung und regelmäßige Auswertung nach dem Start eingeplant.

Ein erfolgreicher Website-Relaunch verbindet verständliche Inhalte, eine überzeugende Gestaltung und eine kontrollierte Migration. Wenn diese Grundlagen zusammenpassen, entsteht eine Website, die Interessenten besser durch ihre Entscheidung führt und sich im Alltag sinnvoll weiterentwickeln lässt.

{{cta}}

Häufig gestellte Fragen

Verliert meine Website bei einem Relaunch mit Webflow ihre Rankings?

Müssen beim Wechsel zu Webflow alle URLs geändert werden?

Wie lange dauert ein Website-Relaunch mit Webflow?

Was kostet ein Website-Relaunch mit Webflow?

Wie messe ich, ob sich der Relaunch gelohnt hat?

Flo Steinle

Über den Autor

Flo Steinle ist leidenschaftlicher UX & UI Designer, Webdesigner und Webflow Experte aus Düsseldorf. Seit vielen Jahren ist Flo auf die Konzeption und Gestaltung von Websites und hat schon für namhafte Kunden wie Fressnapf und Finanzfluss gearbeitet. In seinem Blog teilt er persönliche Erfahrungen aus dem Agenturalltag und Tipps rund um die Themen Webdesign und Webflow.

Weitere Blog-Artikel

Aktuelle Themen, Tipps & Tricks und persönliche Erfahrungen rund um die Themen UX & UI Design, Webdesign und Webflow.

Alle Artikel anzeigen
Webflow
Tipps
24.10.2026

PHP-Sicherheitslücken: Warum regulär bei Webflow gehostete Websites nicht direkt betroffen sind

Flo Steinle
Flo Steinle
Gründer & Webdesigner
Über uns
Webflow
17.09.2026

Webflow Conf 2026 in Boston: Unser persönlicher Recap

Flo Steinle
Flo Steinle
Gründer & Webdesigner